Der Panettone (wörtlich “großes Brot”) stammt aus der Lombardei und ist ein kuppelförmiges Brioche, die mit Rosinen oder kandierten Früchten belegt wird.
Es ist DAS traditionelle Dessert, das alle italienischen Familien in der Weihnachtszeit miteinander teilen.
Heute gibt es mehrere Varianten des Originalrezepts: eine, bei der die Rosinen durch Schokoladenstückchen ersetzt werden, eine andere mit glasierten Kastanien, Pistazien, weißer Schokolade… Da ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Es gibt mehrere Geschichten und Legenden über den Ursprung dieser Tradition, aber die älteste stammt aus dem Mittelalter, als es üblich war, das Brotrezept an Heiligabend mit dem, was man gerade zur Hand hatte, ein wenig zu verfeinern.
Eine der beliebtesten Legenden ist die der Köche des Herzogs von Mailand, Ludovico Sforza, die mit der Zubereitung des Weihnachtsessens beauftragt waren. Aus Versehen hatten sie das Dessert im Ofen anbrennen lassen und standen nun ohne etwas da, das sie den Gästen des Hofes servieren konnten. Toni, ein junger Küchenangestellter, griff jedoch ein und schlug vor, das Brioche anzubieten, das er am Morgen mit den Zutaten, die in der Küche übrig geblieben waren, gebacken hatte. Die Gäste waren begeistert und als sie nach dem Namen des Desserts fragten, sagte man ihnen: “Das ist Tonis Brot!” mit anderen Worten “Pane di Toni”, was heute zu “Panettone” geworden wäre.

Der Pandoro: was in Bezug auf seine Farbe “Goldbrot” bedeutet, ist eine weitere kulinarische italienische Weihnachtsspezialität, die aus Venetien stammt. Es ist ebenfalls ein süßes Brioche, diesmal ohne Füllung, in Form eines achtstrahligen Sterns, der mit Puderzucker bestäubt ist und an die Textur von Schnee erinnert.
Im Gegensatz zum Panettone kann man die Scheiben waagerecht schneiden, um die charakteristische Sternform dieser Brioche zu erhalten.





